Projekte

Tonne zu - Hahn auf!

Trinke Leitungswasser, spare Verpackungsmüll und gewinne einen tollen Preis - Mitmachen ist ganz einfach!

                                                                                                                                          quelle: a tip: tap e.V.


a tip: tap (ein Tipp: Leitungswasser) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für Leitungswasser und gegen Plastikmüll einsetzt - unter anderem auch hier am Ammersee Ostufer gemeinsam mit der AWA-Ammersee - Wasser- und Abwasserbetriebe.

Die Initiative zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung (21.-29.11.20) will eine breite Öffentlichkeit auf die ersten beiden Stufen der geltenden Abfallhierarchie aufmerksam machen: Abfallvermeidung und Wiederverwendung. Let's Clean Up Europe legt den Fokus auf Müll in der Landschaft und im öffentlichen Raum. Aufräumaktionen bilden den Kern der Kampagne. Sie sind ein wichtiger Weg zur Sensibilisierung von Menschen für ihre eigene Verantwortung für eine saubere Umwelt.

a tip: tap will von Anfang an Plastikmüll reduzieren! Mit vielfältigen Aktionen trägt der Verein zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung bei, um mehr Menschen für Leitungswasser zu begeistern: Die Wertstofftonne bleibt zu, denn wir drehen den Wasserhahn auf und sparen Verpackungsmüll. Allein ca. 9.000.000.000 Plastikeinwegflaschen können jährlich vermieden werden.

Auch hier im südlichsten Wasser-Quartier Ammersee-Ost wollen wir gemeinsam mit Dir dazu beitragen: Also, sei faul und bequem zugleich, rette die Umwelt und gewinne einen der 13 Preise! Es gibt viele gute Gründe warum auch Du auf Trinkwasser aus dem Wasserhahn umsteigen solltest:

     ● Leitungswasser spart CO2
     ● Leitungswasser spart Plastikmüll
     ● Leitungswasser spart Geld
     ● Leitungswasser ist bequem und
     ● Leitungswasser ist von Topqualität

Jetzt bist Du dran! Schreib uns, aus welchem Grund Du auf Leitungswasser umgestiegen bist oder warum du schon immer gerne Leitungswasser trinkst. Schicke uns einfach per Mail ein dazu passendes Foto oder selbstgemaltes Bild. Vielleicht ist einer der oben genannten Gründe dabei! 13 tolle Preise - T-Shirts, Trinkflaschen und Taschen - werden unter allen Teilnehmenden verlost.

Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:
  1. Foto/Bild per Mail an ammersee@atiptap.org einsenden.
  2. Das Gewinnspiel endet am 05.12.2020. Es gilt das Eingangsdatum der E-Mail.
  3. Die Teilnahme ist für Minderjährige nur mit schriftlicher Zustimmung der
        Erziehungsberechtigten möglich. (Einverständniserklärung hier)
  4. Bei mehr als 13 Einsendungen entscheidet das Los.
  5. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.

          13 tolle Preise – T-Shirts, Trinkflaschen und Taschen – werden unter allen Teilnehmenden verlost.                    
                                                                                                                                                        quelle: a tip: tap e.V.


Datenschutzhinweise
● Persönliche Daten werden ausschließlich zur Übermittlung des Gewinns 
     verarbeitet. Antworten werden dabei nicht mit persönlichen Daten in
     Verbindung gebracht. Der Rechtsweg und Barauszahlung sind
     ausgeschlossen. Mitarbeiter*innen von a tip:tap und AWA dürfen nicht
     teilnehmen.
● Eine schriftliche Zustimmung der Erziehungsberechtigten
     (Vorlage unter www.a tiptap.org ) muss dem eingesandten Bild/Foto
     beiliegen. Eingesandte Bilder/Fotos werden nicht zurückgesendet,
     sondern werden nach Veröffentlichung mit allen übermittelten
     persönlichen Angaben vernichtet.

Gemeinsam für Wildbienen
Bund Naturschutz Seefeld und AWA-Ammersee gestalten ein Sandarium

75% aller heimischen nestbauenden Wildbienenarten nisten im Erdboden. Diese Arten sind in denletzten Jahren durch die zunehmende Flächenversiegelung besonders stark zurückgegangen. Nur etwa ein Viertel der 506 Wildbienenarten in Bayern werden durch Insektenhotels gefördert. Das sind zumeist die Hohlraumbrüter, die in Gängen im Holz oder in hohlen Pflanzenstängeln brüten. 

Unter den bodennistenden Arten sind viele landwirtschaftlich relevante Arten, wie verschiedene Sand-, Furchen-, Seiden-, Langhorn- und Schmalbienenarten, sowie etliche Hummelarten. Viele sind stark bedroht und besonders angewiesen auf fördernde Maßnahmen.

Ganz wichtig ist auch, dass Wildbienen nicht nur durch Nisthilfen gefördert werden, 

Im Zuge der Neuverlegung der Trinkwasserversorgungsleitung für Hechendorf haben sich die AWA-Ammersee und die Ortsgruppe des Bund Naturschutz Seefeld zusammengetan, um den bereits bestehenden Aubach-Naturlehrpfad mit der Station „Wildbienen“ zu ergänzen.
So wurde hier das ca. 35 m² großen Sandarium und die angegliederte Ruderalfläche von ca. 12 m² für die bodennistenden Wildbienen mit Hilfe der vor Ort befindlichen Baumaschinen der Fa. Holzer errichtet. Dieser größte „Sandkasten“ für Wildbienen wird, da sich auch das benötigte Baumaterial und Nahrungspflanzen in der Nähe befinden, einen Beitrag zur Erhaltung der heimischen Wildbienenpopulation leisten. Weitere Informationen zum Leben und der Ökologie der Wildbienen bietet die neu aufgestellte Info-Tafel.

Der Bund Naturschutz möchte an dieser Stelle umweltpädagogische Führungen anbieten.
 

Bitte beachten: Um die Brutröhren und -kammern nicht zu zerdrücken, darf das Sandarium nicht betreten werden
                                                                                                                                                                  quelle: aubach_pressebild

Projekt 3S steht für

  • 3 Seen - Ammersee, Pilsensee, Wörthsee

  • 3 Sparten - Trinkwasser, Regenwasser, Schmutzwasser

  • 3 Synergien - Gewässerschutz, Bürgerservice, Kostenoptimierung

Durch die Zusammenführung dieser artverwandten Aufgaben können technische, planerische und wirtschaftliche Synergien realisiert werden, die gerade langfristig eine zuverlässige, umweltfreundliche, preiswerte und damit wirtschaftliche Trinkwasserversorgung und Abwasserreinigung sicherstellen.

Weitere Informationen zum Projekt 3S finden Sie hier:

„Geographisches Informations System“ GIS

Das GIS speichert für uns das Wissen in Form von Plänen und Karten, um jederzeit über die exakte Lage von Wasser- und Abwasserleitungen unter der Erde im Bilde zu sein. Es bringt bei der Vielzahl an unterirdischen Leitungen, Kanälen und Bauwerken Licht ins Dunkel. 

Das erste GIS System wurde von der AWA bereits im Jahre 1999 eingeführt. Damals galt es, das personifizierte Wissen über Leitungsverläufe allgemein zugänglich zu machen. Im Laufe der letzten 21 Jahre wurden sowohl der Datenbestand, als auch die Anforderungen an das System immer größer. So entschlossen wir uns im Jahre 2018 eine eigene GIS-Abteilung zu schaffen. Mit der Umstellung auf die Software ArcGIS von ESRI und weiteren technischen Anschaffungen wie z.B. einem GPS-Vermessungsstab, können Neubaumaßnahmen oder Änderungen im Leitungsverlauf selbstständig und ohne Zeitverzug in das bestehende System eingepflegt werden. 
Über eine WebGIS Plattform, sowie über einen WMS-Dienst stellt die AWA diese Daten ihren Trägergemeinden zur Verfügung. Für Arbeiten im Außendienst nutzen die Mitarbeiter der AWA-Ammersee Tablets und andere mobile Endgeräte. 
 

 

Wasserwende – Trinkbrunnen in Herrsching

Der Verein a tip: tap und die AWA - Ammersee, Wasser- und Abwasserbetriebe, bringen jetzt die "Wasserwende" auch nach Herrsching. Mit Unterstützung des Schirmherren Bürgermeister Schiller sollen öffentliche Trink-Orte für Bürger*innen geschaffen werden. Dazu gehört ein Trinkbrunnen auf dem Rathausplatz, der bereits in konkreter Planung ist. An sogenannten Refill-Stationen können Passant*innen bald kostenlos ihre Trinkwasserflaschen auffüllen. Dafür hat der Verein bereits die ersten Partner gewonnen: das Rathaus, die AWA und das Café "Konturwerk". Viele weitere Partner sollen folgen.

Julian Fischer, aktives Mitglied von a tip: tap (ein Tipp: Leitungswasser) wünscht sich eine deutschlandweite Trendwende - von Sylt bis an den Ammersee, denn "frisches Wasser braucht keine Verpackung".

Ines Bethge vom AWA-Bürgerservice hat für die hervorragende Qualität des Herrschinger Wassers konkrete Zahlen. "Unser Leitungswasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel, unser zuständiges Labor testet regelmäßig über 200 Parameter." Und Julian zählt weitere Vorteile des frei Haus gelieferten Wassers auf: "Es trägt zur Vermeidung von Müll bei, da weniger Plastikflaschen genutzt werden. Jeder Wassertrinker profitiert auch persönlich, weil er Geld spart." Ganz unverpackt trinkt auch das Team im Herrschinger Rathaus sein Wasser: "Unser Trinkwasser hat eine 1a-Qualität", weiß Bürgermeister Schiller. "Daher sind wir im Rathaus bereits Leitungswassertrinker*innen - natürlich auch, weil's schmeckt".
Der Verein a tip: tap e.V. berät während der nächsten zwei Jahre - so lange läuft das Projekt - Schulen, Kindergärten, Unternehmen und Bürger*innen. Wer Interesse hat, kann sich unter ammersee@atiptap.org an Silke wenden. Sie ist die Aktionskraft für das Wasser-Quartier Ammersee-Ost und informiert über Beratungs- und Bildungsangebote.
Als erste große Quartier-Aktion steht eine Brunneneinweihung auf dem Programm. Die Ankündigung dafür wird in der Presse erfolgen. Bis dahin #wasserwende und die aktuellen Fakten checken! 

Hier geht es zu mehr Fakten über das am besten überwachte Lebensmittel – unser Trinkwasser.
https://atiptap.org/wasserwissen/5-gruende-fuer-leitungswasser/