Projekte

Projekt 3S steht für

  • 3 Seen - Ammersee, Pilsensee, Wörthsee

  • 3 Sparten - Trinkwasser, Regenwasser, Schmutzwasser

  • 3 Synergien - Gewässerschutz, Bürgerservice, Kostenoptimierung

Durch die Zusammenführung dieser artverwandten Aufgaben können technische, planerische und wirtschaftliche Synergien realisiert werden, die gerade langfristig eine zuverlässige, umweltfreundliche, preiswerte und damit wirtschaftliche Trinkwasserversorgung und Abwasserreinigung sicherstellen.

Weitere Informationen zum Projekt 3S finden Sie hier:

„Geographisches Informations System“ GIS

Das GIS speichert für uns das Wissen in Form von Plänen und Karten, um jederzeit über die exakte Lage von Wasser- und Abwasserleitungen unter der Erde im Bilde zu sein. Es bringt bei der Vielzahl an unterirdischen Leitungen, Kanälen und Bauwerken Licht ins Dunkel. 

Das erste GIS System wurde von der AWA bereits im Jahre 1999 eingeführt. Damals galt es, das personifizierte Wissen über Leitungsverläufe allgemein zugänglich zu machen. Im Laufe der letzten 21 Jahre wurden sowohl der Datenbestand, als auch die Anforderungen an das System immer größer. So entschlossen wir uns im Jahre 2018 eine eigene GIS-Abteilung zu schaffen. Mit der Umstellung auf die Software ArcGIS von ESRI und weiteren technischen Anschaffungen wie z.B. einem GPS-Vermessungsstab, können Neubaumaßnahmen oder Änderungen im Leitungsverlauf selbstständig und ohne Zeitverzug in das bestehende System eingepflegt werden. 
Über eine WebGIS Plattform, sowie über einen WMS-Dienst stellt die AWA diese Daten ihren Trägergemeinden zur Verfügung. Für Arbeiten im Außendienst nutzen die Mitarbeiter der AWA-Ammersee Tablets und andere mobile Endgeräte. 
 

 

Wasserwende – Trinkbrunnen in Herrsching

Der Verein a tip: tap und die AWA - Ammersee, Wasser- und Abwasserbetriebe, bringen jetzt die "Wasserwende" auch nach Herrsching. Mit Unterstützung des Schirmherren Bürgermeister Schiller sollen öffentliche Trink-Orte für Bürger*innen geschaffen werden. Dazu gehört ein Trinkbrunnen auf dem Rathausplatz, der bereits in konkreter Planung ist. An sogenannten Refill-Stationen können Passant*innen bald kostenlos ihre Trinkwasserflaschen auffüllen. Dafür hat der Verein bereits die ersten Partner gewonnen: das Rathaus, die AWA und das Café "Konturwerk". Viele weitere Partner sollen folgen.

Julian Fischer, aktives Mitglied von a tip: tap (ein Tipp: Leitungswasser) wünscht sich eine deutschlandweite Trendwende - von Sylt bis an den Ammersee, denn "frisches Wasser braucht keine Verpackung".

Ines Bethge vom AWA-Bürgerservice hat für die hervorragende Qualität des Herrschinger Wassers konkrete Zahlen. "Unser Leitungswasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel, unser zuständiges Labor testet regelmäßig über 200 Parameter." Und Julian zählt weitere Vorteile des frei Haus gelieferten Wassers auf: "Es trägt zur Vermeidung von Müll bei, da weniger Plastikflaschen genutzt werden. Jeder Wassertrinker profitiert auch persönlich, weil er Geld spart." Ganz unverpackt trinkt auch das Team im Herrschinger Rathaus sein Wasser: "Unser Trinkwasser hat eine 1a-Qualität", weiß Bürgermeister Schiller. "Daher sind wir im Rathaus bereits Leitungswassertrinker*innen - natürlich auch, weil's schmeckt".
Der Verein a tip: tap e.V. berät während der nächsten zwei Jahre - so lange läuft das Projekt - Schulen, Kindergärten, Unternehmen und Bürger*innen. Wer Interesse hat, kann sich unter ammersee@atiptap.org an Silke wenden. Sie ist die Aktionskraft für das Wasser-Quartier Ammersee-Ost und informiert über Beratungs- und Bildungsangebote.
Als erste große Quartier-Aktion steht eine Brunneneinweihung auf dem Programm. Die Ankündigung dafür wird in der Presse erfolgen. Bis dahin #wasserwende und die aktuellen Fakten checken! 

Hier geht es zu mehr Fakten über das am besten überwachte Lebensmittel – unser Trinkwasser.
https://atiptap.org/wasserwissen/5-gruende-fuer-leitungswasser/